Chakrenarbeit - Chakrenausgleich - Chakren öffnen - ist das wirklich so gut wie behauptet?!

 

Ist es tatsächlich ein Zeichen von entwickelter Spiritualität mit geöffneten Chakren herumzulaufen?

 

Vorweg sei gesagt, daß dies ausdrücklich nur meine persönliche Sicht und Meinung ist. Ich erhebe hiermit keinen Anspruch auf absolute Wahrheit. Es ist eine Einladung die bekannten, von aussen geprägten Glaubensmuster zu hinterfragen...


Die gesamte Spirituelle Szene spricht von Chakren, sie seien Energiewirbel, die wesentlichen Energiezentren unseres feinstofflichen Nervensystems. Chakren in Büchern und Engelkarten, Chakren als Yogakissen, Chakren als Anhänger, Chakren in Reikischulen, ... einfach überall. Sogar in der Software von Aurafotografen sind die Chakren schon vorgegeben. Ist ein Chakra geschlossen oder blockiert, so gäbe es ein Problem in dem entsprechenden Bereich oder Aspekt des Seins.

 

Auch die Farben sind genau festgelegt. Meistens werden sie von rot im Becken bis violett im Kopf angegeben.
Aber ist das wirklich so? Sind Chakren tatsächlich wichtig für uns?  Ja, aber tatsächlich nein!

Ja, wenn wir den festen Glauben an Chakren und deren Farben, Zuordnungen usw. unhinterfragt übernehmen.

Wir programmieren uns selbst.

Nein, wenn wir uns erlauben, frei und unvoreingenommen wahrzunehmen.
Nur weil ein System ein paar tausend Jahre alt ist und aus dem Osten der Erde kommt heißt das nicht, dass es heute noch genau so ist, immernoch so funktioniert oder noch hilfreich ist.

 

Im natürlichen Zustand kommt der Mensch mit einem Energiezentrum wunderbar zurecht -  dem Herzen  -  welches in weißer bis weißgelber oder weißrosa Farbe strahlt. Es ist nicht grün.

Und je mehr der Mensch bei sich ist, in seiner eigenen Schöpferkraft handelt und wandelt - seinen eigenen Weg geht, Verstrickungen meidet, umso weniger andere Wirbel und Energiepunkte zeigen sich in seinem Feld.
Im Umkehrschluß deuten viele Energiewirbel im Feinstofflichen Körper eher auf abgespaltene Anteile, Fremdbestimmtheit, aktive Konflikte oder noch ungelöste Traumata hin.

 

Was ist also der Nachteil an der Arbeit mit Chakren?

 

Durch die Selbstprogrammierung und Öffnung von Chakren schaffen wir Türen zu unserem Energiesystem, Einfallstore, die von Fremdenergien genutzt werden können. Leider sind es zu 99% parasitäre- und manipulative Energien/Wesen, die uns darüber erreichen möchten. Mit offenen Chakren fällt es den meisten Menschen schwer sich abzugrenzen. Besonders für Hochsensible und Empathen kann der Alltag dadurch anstrengender werden.

 

Meiner Erfahrung nach brauchen wir diese Chakrenwirbel nicht.

Wenn wir glauben nur mit bestimmten Farben und Chakren wäre ein Mensch richtig, dann begrenzen wir unsere eigene Wahrnehmung. Die überall propagierte Farbzuordnung der Chakren nehme ich als falsch wahr.

 

Meiner Ansicht nach dürfen wir wieder üben, ganz unvoreingenommen zu schauen, ohne von Aussen übernommenes Wissen einfach zu übernehmen.

Für die neue Zeit wird es besser sein, die von aussen geprägten und vorgegebenen Glaubensmuster und Systeme abzuwerfen und wieder ganz unvoreingenommen mit der eigenen Wahrnehmung zu lernen und zu arbeiten.
Wie ein Kind, dass noch nie irgendwelche Systeme, Konzepte, Dogmen und Regeln kennen gelernt hat und einfach nur wahrnimmt was ist. Und das kann zunächst sehr subjektiv sein, aber es ist eine Sicht auf den aktuellen Zustand, kein aufgeprägtes Bild was, durch von aussen übernommene Konstrukte, gefärbt und überlagert wird.

 

Kannst Du dich daran erinnern wer du warst, bevor man dir beibrachte, wer du sein sollst...?!